Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Mehr Bio-Getreide aus der Region für die Region

Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg

Ein Vorzeigeprojekt in Sachen regionaler Lieferkette ist zwischen der Bio-Bäckerei CUMPANUM und der Vermarktungsgesellschaft der Bio-Bauern Pöttmes entstanden. 

Im Rahmen des Projekts, das von der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg unterstützt wurde, haben 14 Bio-Landwirte zwischen Donauwörth und Landsberg ca. 200 Hektar Bio-Dinkel ausgesät. Dieser wird in der Bäckerei CUMPANUM verarbeitet. Die regionale Kooperation ist für mehrere Jahre geplant und die Anbaufläche wird in den nächsten Jahren stetig erweitert werden. Dank der neuen Dinkel-Liefergruppe wird die regionale Bio-Landwirtschaft unterstützt. Außerdem können aufgrund der kurzen Transportwege Emissionen eingespart werden.

Am 3. November wurde nun das Projekt in Gablingen auf dem Hof der Familie Rotter, einem der Mitglieder des Projekts, vorgestellt. Hierbei betonten Ulrich Deuter, Projektmanager der Öko-Modellregion, und Bio-Landwirt Sebastian Rotter, dass „[d]ie regionale Herkunft und Produktion für viele Verbraucher eine große Rolle [spielen]“. Der Wunsch des Geschäftsführers von CUMPANUM, André Heuck, mit Bio-Landwirten aus der Region zu kooperieren und dabei beste Zutaten für seine Bio-Bäckerei zu erhalten, war ein weiterer Grund für die Entstehung der Kooperation.

Andreas Hopf, der Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern mit Sitz in Pöttmes, bezeichnete den Aufbau der regionalen Wertschöpfungskette als „Leuchtturmprojekt“. Begeistert von dem Projekt mit seinem nachhaltigen Konzept zeigten sich auch der anwesende Landrat Martin Seiler sowie der Umweltreferent der Stadt Augsburg Reiner Erben.

Die Bio-Bäckerei CUMPANUM

Die Bio-Bäckerei CUMPANUM setzt bei der Herstellung ihrer Backwaren auf echtes Handwerk, Regionalität und Bio-Zutaten. Die Bäckerei verzichtet auf Weizenmehl, Backmischungen sowie technische Enzyme und verwendet ausschließlich Bio-zertifizierte Zutaten. Durch das Projekt mit der Vermarktungsgesellschaft der Bio-Bauern Pöttmes kann der für die Backwaren verwendete Dinkel nun direkt aus der Region bezogen werden.

Die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg

Partner in der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg sind: Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Regionalentwicklung Augsburg Land West – ReAL West e.V., Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e. V., Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V., Naturpark Augsburg – Westliche Wälder e.V., Lech-Wertach-Interkommunal e.V., HERZWERK Gemeinwohl e.V. Die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg wird durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben gefördert und unterstützt.

 

Ein Vorzeigeprojekt in Sachen regionaler Lieferkette ist zwischen der Bio-Bäckerei CUMPANUM und der Vermarktungsgesellschaft der Bio-Bauern Pöttmes entstanden. 

Im Rahmen des Projekts, das von der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg unterstützt wurde, haben 14 Bio-Landwirte zwischen Donauwörth und Landsberg ca. 200 Hektar Bio-Dinkel ausgesät. Dieser wird in der Bäckerei CUMPANUM verarbeitet. Die regionale Kooperation ist für mehrere Jahre geplant und die Anbaufläche wird in den nächsten Jahren stetig erweitert werden. Dank der neuen Dinkel-Liefergruppe wird die regionale Bio-Landwirtschaft unterstützt. Außerdem können aufgrund der kurzen Transportwege Emissionen eingespart werden.

Am 3. November wurde nun das Projekt in Gablingen auf dem Hof der Familie Rotter, einem der Mitglieder des Projekts, vorgestellt. Hierbei betonten Ulrich Deuter, Projektmanager der Öko-Modellregion, und Bio-Landwirt Sebastian Rotter, dass „[d]ie regionale Herkunft und Produktion für viele Verbraucher eine große Rolle [spielen]“. Der Wunsch des Geschäftsführers von CUMPANUM, André Heuck, mit Bio-Landwirten aus der Region zu kooperieren und dabei beste Zutaten für seine Bio-Bäckerei zu erhalten, war ein weiterer Grund für die Entstehung der Kooperation.

Andreas Hopf, der Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern mit Sitz in Pöttmes, bezeichnete den Aufbau der regionalen Wertschöpfungskette als „Leuchtturmprojekt“. Begeistert von dem Projekt mit seinem nachhaltigen Konzept zeigten sich auch der anwesende Landrat Martin Seiler sowie der Umweltreferent der Stadt Augsburg Reiner Erben.

Die Bio-Bäckerei CUMPANUM

Die Bio-Bäckerei CUMPANUM setzt bei der Herstellung ihrer Backwaren auf echtes Handwerk, Regionalität und Bio-Zutaten. Die Bäckerei verzichtet auf Weizenmehl, Backmischungen sowie technische Enzyme und verwendet ausschließlich Bio-zertifizierte Zutaten. Durch das Projekt mit der Vermarktungsgesellschaft der Bio-Bauern Pöttmes kann der für die Backwaren verwendete Dinkel nun direkt aus der Region bezogen werden.

Die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg

Partner in der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg sind: Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Regionalentwicklung Augsburg Land West – ReAL West e.V., Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e. V., Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V., Naturpark Augsburg – Westliche Wälder e.V., Lech-Wertach-Interkommunal e.V., HERZWERK Gemeinwohl e.V. Die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg wird durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben gefördert und unterstützt.

 
Zur Projektwebseite

Kontakt

Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V.

Herrn Ulrich Deuter
Projektmanager Ökomodellregion Stadt.Land.Augsburg

Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161 Augsburg

+49 151 21766657
+49 821 324-6050
u.deuter@lpv-augsburg.de
http://www.lpv-augsburg.de

Praxisbeispiele Diese Unternehmen zeigen wie es geht

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Partizipative Führung und Unternehmenskultur

Eine Unternehmenskultur muss vom ganzen Team gelebt und mit dem Wandel weiterentwickelt werden. Dem Unternehmen einfach eine Kultur überzustülpen funktioniert nicht. Sie muss zum Team passen und von Gründer:innen vorgelebt werden. Mehr dazu im Interview mit Stephan Batteiger zum Thema " Partizipative Führung und Unternehmenskultur" ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Hochwasser und Klimaanpassung bei Schloss Blumenthal und Grenzebach

Im Mai und Juni 2024 wurde Schloss Blumenthal und die Firma Grenzebach durch ein Hochwasser negativ beeinträchtigt. Trotz bestehender Hochwasserschutzmaßnahmen wurden die beiden Betriebe härter getroffen, als erwartet. Daraufhin wurden Aufräumarbeiten und Anpassungsmaßnahmen entwickelt. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Ressourceneffizienz Wie Unternehmen durch Kunststoffrecycling sparen können

Plastikabfall ist ein wichtiges Thema in der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion. Auch bei Unternehmen fallen zahlreiche Plastikabfälle in Form von Folien, Tüten, Kisten und Füllmaterialien an. Einiges davon ist schwer zu vermeiden, aber eine gute Eigenschaft von Kunststoffen ist, dass sie sich sehr gut recyceln lassen. Allerdings nur, wenn sie sortenrein vorliegen. Gemeinsam mit Studierenden der Universität Augsburg hat Airbus Helicopters in einem vorbildlichen Projekt gezeigt, dass sich das bessere Sortieren der Plastikabfälle für Unternehmen auch rechnen und einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. ... mehr
Mehr lesen

Aus unserem Themenspektrum Nachhaltiges Wirtschaften Das könnte Sie auch interessieren

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Umwelt & Ressourceneffizienz

Klimaschutz und die Folgen des Klimawandels werden insbesondere KMU in den nächsten Jahren vor gewaltige Herausforderungen stellen: Sie müssen Antworten finden auf höhere CO2-Bepreisung, den Trend zum „klimaneutralen Unternehmen“, zunehmende rechtliche Vorgaben und noch zu erwartenden ... mehr
Mehr lesen

11. Juli 2024 Jahreskonferenz A³ klimaneutral

Im Rahmen der Initiative A³ klimaneutral fand am 11. Juli 2024 im Westhouse Augsburg die erste Jahreskonferenz statt.
Mehr lesen

Innovation in A³ Bioökonomie

Neue Werkstoffe sind eine Kernkompetenz von Forschung und Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg. Innovative Unternehmen und  Forschungseinrichtungen der Region arbeiten daran, aus biogenen Rohstoffen  Zukunftsmaterialien herzustellen. Von biobasierten Kunststoffen und Composite-Werkstoffen ... mehr
Mehr lesen

Angebot für Unternehmen Nachhaltigkeitsmonitoring A³

Wie nachhaltig wirtschaftet Ihr Unternehmen? Was sind Stärken und Schwächen der Region?

Mit einem neuen Angebot möchten wir die Region Augsburg in Sachen nachhaltige Entwicklung noch besser aufstellen! Mit dem Nachhaltigkeitsmonitor A³ haben wir ein Analysetool auf den Weg gebracht, dass es ermöglicht, in kurzer Zeit einen Überblick zu erhalten, wie es um die eigenen Aktivitäten in Sachen wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit steht.

Wie nachhaltig wirtschaftet Ihr Unternehmen? Was sind Stärken und Schwächen der Region?

Mit einem neuen Angebot möchten wir die Region Augsburg in Sachen nachhaltige Entwicklung noch besser aufstellen! Mit dem Nachhaltigkeitsmonitor A³ haben wir ein Analysetool auf den Weg gebracht, dass es ermöglicht, in kurzer Zeit einen Überblick zu erhalten, wie es um die eigenen Aktivitäten in Sachen wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit steht.

Hier erfahren Sie mehr zum Monitor